Heute waren Millie, Juli und ich als Zuschauer am Workshop des Border Collie Clubs “Verletzungsprophylaxe im Agility von Hund und Führer” mit Marco Mouwen und Nicole Pfister.
Es war äusserst spannend, ich habe viel Neues gelernt und viele Trainingsanregungen bekommen.
Agility ist ein sehr viel komplexerer Sport, als man gemeinhin annehmen könnte, zu den verschiedenen Bereichen gibt es sehr viel Wissen und so gibt es viele Möglichkeiten zur Optimierung von Fitness, Training etc.
Ich habe immer sehr gerne Agility gemacht, aber es ist halt doch sehr belastend. Heute habe ich allerdings festgestellt, dass mein Wissenstand nicht besonders up-to-date ist und dass es wohl viele Möglichkeiten gibt, die Belastungen zu reduzieren. So liebäugle ich nun ein bisschen damit, evt. mit Juli auch Agility zu machen (in einer Art Light-Version), aber bis dahin geht noch viel Wasser die Sense hinunter, sie ist ja erst 10 Monate jung.
Ein paar Koordinationsübungen werde ich schon machen, die sind ja auch für andere Einstzbereiche sinnvoll. Wenn ich dazu komme, werde ich sie im Tagebuch beschreiben, vielleicht habt ihr ja auch Spass daran.
Juli war heute eine absolut vorbildliche Seminarzuschauerin, ich habe befürchtet, dass sie kläfft, wenn sie das erste Mal Hunde bei Agilityübungen sieht (sie gerät ja bereits bei wesentlich weniger aufregenden Aktivitäten ziemlich in Fahrt), aber sie war die Ruhe selbst. Ist brav bei mir gesessen, ist ruhig spaziert oder wurde auf Signal hin sofort ruhig, hat still gewartet, hat ganz freundlich andere Hunde begrüsst und ist nur in dringenden Fällen an Menschen hochgesprungen
. Und dies obwohl es die gleiche Halle war wie an der Clicker Challenge und nicht viel weniger los war.