Am Dienstag durfte Juli das erste Mal zu Franziska ins Hütetraining. Franziska und ich waren beide etwas kritisch, ob es eine gute Idee ist, mit Juli an einem Pferch zu arbeiten. Und in der Tat war es so, dass Juli da ins Rasen kommt und so haben wir das schnell wieder abgebrochen. Juli reagierte zwar noch halbwegs auf meine Körpersprache, aber die Schafe sind dann einfach zu nah und sie versucht jede Bewegung auszugleichen und merkt doch, dass wegen dem Pferch kein direkter Einfluss auf die Schafe möglich ist, was Juli unruhig macht.
Mit einem Netz klappte es jedoch sehr gut. Mein im Alltag oft hirnloser kleiner Junghund wird bei den Schafen konzentriert und „ruhig“. Juli lief (ziemlich) überlegt, reagierte gut auf unsere Körpersprache, hielt auf dem Balancepunkt. Wir haben uns sehr gefreut, wie sich Juli gezeigt hat. Und Juli war natürlich überglücklich.
Was mich noch zusätzlich enorm freute: als jemand vorbeikam, um etwas mit Franziska zu besprechen, lag Juli still neben uns und schaute sich die Schafe an. Mindestens eine halbe Stunde und dies ziemlich entspannt.
Franziska hatte auch unendlich Geduld mit der sich nicht gerade geschickt anstellenden Besitzerin und dafür habe ich nun endlich auch begriffen, was Sätze wie „Du bist auf der Linie des Hundes“ bedeuten.
Was haben wir für ein Glück, Euch als Trainer (was ihr zwar nicht 100% frewillig seid, aber doch annähernd
) und Freunde zu haben!