Hier nun endlich noch eine kleine Vorstellung unserer Wolleproppen.
Zuerst sind da: Lana und Flurina – Mutter und Tochter, Skudde und Skudde x Scottish Black Face
Dank Flurina bin ich überhaupt dazu gekommen, die Schafe anzuschaffen. Ihre Grösse ist für mich ideal und ich finde sie zum Niederknien niedlich.
Hier zwei Bilder von Lana und Flurina bei meinem Kollegen. Vor den Schafen liegen die drei Border Collies meines Kollegen – Flurina sieht das Problem nicht ganz:

Antreten zum Körner-Fressen: Flurina (neben der Chefin der Herde) vorne links und Lana rechts hinten auf dem Bild

Sie wurde von unserem Hütetrainer gezüchtet, wo ich sie auch entdeckt habe. Als ich sie das erste Mal im Arm hielt, war es natürlich sogleich um mich geschehen. Flurina ist ein echtes Kamikaze – Schaf und man sucht den ganzen Tag nach ihr. In Anlehnung an die Walter-Bücher soll auch schon bald „Wo ist Flurina jetzt?“ und „Wo ist Flurina jetzt schon wieder??“ auf dem Markt erscheinen. Mittlerweile gibt sie aber bereits Antwort, wenn man sie ruft. „Flurina, wo bist Du?“ – „Bäh!“. Flurina hat kein bisschen Angst vor Hunden und hat auch schon versucht, direkt auf Juli drauf zu hüpfen. Leider hat Flurina ein leicht krummes Bein, aber ich hoffe, dass sie dadurch nicht in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden wird.
Flurina - mittlerweile ca. 8 Monate jung:
Da Flurina natürlich nicht alleine zu uns ziehen wollte, kam noch Mutter Lana mit, die ein wunderbar sanftes und kluges Tier ist.
Sie ist eine Pazifistin und man muss deshalb aufpassen, dass sie nicht zu kurz kommt. Sie ist das einzige Schaf, welches das Sofa verwendet, welches im Stall steht. (Es ist übrigens nicht so, dass ich den Schafen ein Sofa in den Stall gestellt hätte (womit ich aber auch nicht sagen möchte, dass mir diese Idee nicht hätte einfallen können;-)) sondern dass es mir zu schwer war, das Sofa aus dem Stall – wo nun einige Jahre allerlei untergestellt war – abzutransportieren).

Natürlich sind auch zwei Schafe nicht genug und deshalb zog auch noch Flavia ein, das einzige braune Schaf der Herde. Sie ist ein extrem nervöses Tier und tyrannisiert mit Vorliebe die anderen. Ihr persönlicher Boxsack heisst Flurina. Flavia ist die Anführerin der Herde. Sie ist diejenige, die beim Einzug von Sophie und Mollie sofort erkannt hat, dass dies alte Bekannte aus einer früheren Herde sind. Gerne hätte ich noch ein zweites braunes Schaf für Flavia.

Da drei Schafe auch noch keine rechte Herde sind und da ich Molly schon von Anfang an sehr ins Herz geschlossen hatte, zogen auch noch sie und ihre Mutter Sophie ein.
Molly ist das grösste Schaf von allen und es ist das einzige, welches herankommt, um sich streicheln zu lassen. Es hat ganz andere Wolle als die anderen, da es ein Alpenschafmix ist (ich hoffe, es wird nicht zu gross). Ich will dann versuchen, Mollys Wolle zu verspinnen. Es ist mein einzige Schaf dessen Wolle wahrscheinlich dazu geeignet sein wird.
Sophie (Söfeli) ist der Witzbold der Truppe. Sie hat ein sogenanntes loses Bein, welches sie den ganzen Tag spicken lässt, um die anderen zu treten oder um mich zu informieren, dass ich Körner holen muss. Auch sie verpasst am liebsten Flurina Tritte. Wenn man die Schafe von einem Teil der Weide auf den anderen treiben will, hat Söfeli auch schon Flurina dem „Wolf“ mit einem gezielten Tritt entgegenfliegen lassen, so als wollte sie sagen “sonst willst Du auch immer zuvorderst sein“ (was mich zugegebenermassen extrem amüsierte).
Söfeli (man beachte das Bein!):






