Verfasst von: pawsunited | Juni 25, 2009

Besuch bei Salsa und Uli

Wie üblich mit Verspätung, aber möchte es doch nicht versäumen noch dieses spezielle Bild hochzuladen.

 salsa_ulan_juli
Merci Lisbeth für das schöne Bild!

Juli ist immer ziemlich angespannt, wenn sie Pferde sieht. Um dem entgegenzuwirken, besuchten wir Salsa und Ulan. Die beiden Pferde sind enorm ausgeglichen und legten sich doch trotz Julis und meiner Anwesenheit tatsächlich sofort hin und schliefen (fast) ein, was eine solche Stimmung der Ruhe vermittelte, dass Juli durch das Zugucken selber immer entspannter wurde;-)

Verfasst von: pawsunited | Mai 25, 2009

Clicker Challenge 09 in Aarwangen

Wie schnell doch die Zeit vergeht (schreib ich diesen Satz eigentlich immer?). Bereits fand wieder die Clicker Challenge statt und Millie, Juli und ich haben den Clicker-Shop betreut (für Nanouche wärs zu heiss gewesen).

Am Freitagabend fuhren wir mit einer ersten Ladung Material nach Aarwangen und mit unseren Gästen wieder zurück nach Hause. Nach wenigen Stunden Schlaf (die Hunde wollten mich einweisen lassen, als ich sie schon wieder weckte), ging es wieder vollbeladen nach Aarwangen.

Der Wettergott ist ein echter Scherzkeks und veranstaltet jeweils gleichzeitig zur Clicker Challenge das erste heisseste Wochenende des Jahres. Die “Ballymore-Halle” ist eine Art Industriehalle und wir wurden somit fast gegrillt.

Die Hunde waren tapfer wie nur etwas, ich habe wesentlich mehr gejammert (und mal ehrlich: so ab 40° im Schatten werden sie echt brav! (…)).

Wir haben dann zwei Tage lang mit vielen supernetten Leuten geredet, viele tolle Trainings beobachtet, viele geniale Trainingsideen bekommen, viele schöne Clickersachen verkauft.

Am Mittag gabs einen kurzen Spaziergang im Wald und Pizza (da sind die Hunde auch nie abgeneigt). Trotz quasi keiner Zeit für Spaziergang und Co. haben Millie und Juli sich wirklich prima verhalten. Haben einfach ruhig gewartet und fast den ganzen Tag verschlafen. Auch mit anderen Hunden ging es mit Juli recht gut, nur wenn sie auf dem Spaziergang frontal auf sie zukamen, hat sie ab und an kurz die Sirene angestellt, aber dann gings. Am Stand liessen sie absolut kommentarlos Hunde direkt neben ihnen stehen (für Millie eh kein Problem), was sie auch von den Kursen gewöhnt sind.

Am Sonntag wurde ich “motiviert”, mit Millie an der Team Challenge mitzumachen. Millie hatte grossen Spass, allerdings habe ich dank Unkenntnis der Regeln die erste Übung versemmelt. Sorry! Bei der zweiten Übung hatten wir es aber dann halbwegs im Griff und Millie zeigte sich in Bestform:-). Bei den zwei weiteren Übungen konnten wir aber nicht mehr mitmachen, da wir Essen bestellt und abgeholt und den Shop abgebaut haben.

Insgesamt hat mir die diesjährige Clicker Challenge nach dem neuen Konzept noch grad einmal besser gefallen als die bisherigen, die auch schon toll waren. An Claudia hiermit herzlichen Dank für ihre riesige Arbeit (und den ganzen auf sich genommenen Stress), die Challenge ist jedesmal ein genialer Anlass! Einfach toll, dass Du das möglich machst.

Danke Melanie und Coffey für Euren Besuch, wir haben uns alle sehr gefreut! Vielen Dank auch für unser privates “Motivationsseminar”:-). Und die Hunde träumen noch immer von den Mitbringseln!

Nun wollen wir aber dringend raus und trainieren:-)

Verfasst von: pawsunited | Mai 19, 2009

Ein paar Fotos

Bereit für den Abendspaziergang (und nicht willens noch Fototermine einzuhalten):

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So siehts direkt vor unserer Haustüre aus – was will man noch mehr?

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Auf Englands grünen Hügeln (na ja, nicht ganz;-))

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zufrieden:-)

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Verfasst von: pawsunited | April 26, 2009

Erster Rally Obedience Parcours

Am Samstag war es wieder soweit: Doris Vaterlaus organisierte mit ihrem Team wieder einen Rally Obedience Parcours.

Ich startete mit allen drei Hunden in der Funklasse und Juli war als dritte an der Reihe. Ich war absolut glücklich, wie sie sich zeigte. Der gleiche Hund, der bis vor etwa einem halben Jahr noch nicht im geringsten zur Mitarbeit zu motivieren gewesen war (vergessen zu motivierter Mitarbeit…) und der andauernd gewinselt und das ganze Repertoire an Calming Signals vorgeführt hatte, wenn man mit ihm trainieren wollte (sie hatte immer diesen Blick “oh Gott, ich könnte in dieser Zeit hüten!!), machte nun einen ganzen Rally Obedience Parcours und hatte vom ersten bis zum letzten Schild riesig Spass.

Im besten Fall hätte sie mich bisher an der Leine zu jedem Kegel hingezerrt, um mit diesem zu tun, wozu er schon seinem Namen nach bestimmt ist. Jemand der sie länger nicht gesehen hatte, sagte mir letzthin, sie wäre vorher gewesen wie ein tollwütiges Wiesel – das triffts ziemlich;-).

Und nun geht sie zwei Minuten Bei Fuss und wedelt durchgehend und ist bester Laune. Yuchuu! Ich konnte natürlich nicht widerstehen und erzählte ihr den ganzen Parcours hindurch, dass sie es supergut mache und doch nicht ausgesetzt werde. Leider gab dies 10 Punkte Abzug und so wurde sie nicht klassiert – da es nach diesem Reglement nicht gestattet ist, den Hund an jedem Posten zu loben. Aber was spielte das noch für eine Rolle? Ich will unbedingt, dass sie nun auch weiterhin Spass an der Mitarbeit hat.

Sie selber hätte nur 8 Punke insgesamt verloren. Einmal kratzte sie sich und die Übung “Halt – Sitz – Steh” führte sie nur zu zwei Dritteln aus, da wir dies schon lange nicht mehr geübt hatten.

Auch Millie und Nanouche erreichten zwar nicht gerade Topplätze *hüstel* (Millie landete mit 194 Pkt. auf Platz 6 und Nanouche mit 182 Pkt. auf Platz 12 von 13), aber machten beide topmotiviert mit.

Beim letzten Rally Obedience Parcours hatte Millie etwa einen Monat vorher ihren zweiten Epi-Anfall gehabt und war komplett neben der Bahn. Sie schien sich nicht an die Übungen zu erinnern und war total gestresst durch das Blitzlicht einer Fotokamera. Ich war traurig, dass es ihr so schlecht ging. Und nun am Samstag machte sie zwar nichts exakt, aber hüpfte und kläffte wieder vor Begeisterung.

Nanouche war super, lief alles sehr motiviert und – für ihre Verhältnisse – ziemlich exakt, aber leider liess sie eine ganze Übung aus, weil es ihr zu nah neben dem Publikum durchging und verlor dadurch gerade ganze 10 Punkte.

Verfasst von: pawsunited | April 26, 2009

Kleiner Ostergruss

http://www.youtube.com/watch?v=Y2o7PSfBcVc

(zugegebenermassen etwas spät verlinkt…)

Verfasst von: pawsunited | April 7, 2009

Cyberagility

Habe im Internet einen Cyberagilitykurs www.cyberagility.com von Helix Fairweather, einem Member von Karen Pryors Clicker Expo gefunden, für den ich mich mit Juli angemeldet habe.

Der Kurs ist für mich super, da ich zu flexiblen Zeiten trainieren kann. Jetzt machen wir mal Modul 1, wo man an den Grundlagen arbeitet, die man auch im Alltag braucht: Aufmerksamkeit, Steadiness, Emotionen kontrollieren, Targeting, Führbarkeit.

Mal sehen, ob wir dann das nächste Modul mit dem echten Hindernistraining wirklich auch machen – das erste Modul macht jedenfalls Spass und hat schon ziemlich bewirkt, dass Juli Folgsamkeit etwas weniger als lästige und zeitraubende Pflicht (von den BCs denkt man ja immer, dass sie nur leben, um dem Menschen zu gehorchen – also Juli fallen da noch andere spassige Dinge ein!) und dafür als Spass sieht.

Verfasst von: pawsunited | April 7, 2009

Hütetraining – es geht weiter voran

In nächster Zeit werde ich mich mal wieder bemühen, den Blog etwas aktueller zu halten.

Regelmässig gehen wir nun ins Hütetraining und langsam, aber sicher machen wir einige Fortschritte.

Juli hatte sich vor etwa einem halben Jahr ja schon einige Male benommen, als wäre sie komplett ausgebildet an den Schafen.  Danach benahm sie sich wieder sehr unkontrollierbar.

Nun sind wir auf einem Stand, wo ich ich ziemlich weiss, wie sie sich verhalten wird und wie ich mich verhalten sollte:-)

Wir hatten wieder viel am Roundpen geübt, wo sie meistens beim ersten Durchgang einfach perfekt war und beim zweiten komplett “out of control”. Dies haben wir aber nun ziemlich überwunden.

Nun haben wir meist im Pferch geübt und es ging also ziemlich ordentlich. Unterdessen hatte ich aber das “Komm” mal wieder versaut. Sie weiss einfach genau, wann es das letzte “Komm” ist vor dem Trainingsschluss und ist dann alles andere als willens, herzukommen. Was mich dann jeweils noch so halbwegs rührt: sie versucht dann, Dinge zu machen, die ich während des Trainings gelobt hatte – so als möchte mich überzeugen “schau, es macht doch soviel Freude – da willst Du doch nicht aufhören wollen!”. In den Trainings vorher hatte sie 2-3 Mal vor Frust eher mal eine Wollprobe genommen, wenn sie wusste, dass es def. ans Aufhören geht.

Habe nun wieder ziemlich daran gearbeitet, dass klar wird: “wenn Du kommst, können wir gerne arbeiten – wenn Du nicht kommst, ist nichts mit Arbeiten”.

Mir macht es wie Juli viel Freude viel übers Hütetraining zu lernen – wozu wir ausreichend Gelegenheit haben, da wir mit einigen Herausforderungen konfrontiert sind. Ich merke z.B. dass man doch sehr schnell etwas verschlechtern kann, obwohl es oft heisst, dass dies nicht so möglich ist. Juli hatte am Anfang z.B. immer sehr schöne Flanken gemacht, ssssum und Platz – das war einen Moment lang nicht wirklich so abrufbar. Aber es wird wieder.

Da gibt es jedenfalls noch sehr, sehr, sehr vieles zu verstehen und anzuwenden.

Ich vermisse es auch sehr, eigene Tiere zu haben, aber ich habe leider einfach keine Zeit.

Verfasst von: pawsunited | März 6, 2009

Dummytraining mit Andrea

Endlich wars mal so weit und wir haben uns mit Andrea Schlup zum Dummy-Einzeltraining getroffen.

Andrea hatte extra einen Dummyarbeits-Crash-Kurs für uns vorbereitet, so dass wir einen groben Überblick über die ganzen Übungen gewinnen konnten.

Eigentlich wollte ich an diesem Tag nur mit Millie üben, aber viele Übungen waren auch für Juli wie gemacht. Das Field Training mit Retrievern enthält viele Übungen, die sehr nützlich sind auch für Border Collies, welche man an Tieren kontrollieren können muss. Das Schöne daran: im Gegensatz zum Hütetraining gibt es bei der jagdlichen Arbeit doch schon einige Trainer, die mit modernen Methoden arbeiten und teils sogar ausschliesslich mit Clickertraining. Andrea hat uns diesbezüglich superviele Übungsideen mitgegeben, die wir nun alle üben wollen.

Beispiel 1: den Hund aus dem Schnüffeln/Suchen heraus abrufen können:

a) ein Helfer versteckt ein Spielzeug, der Hund darf es apportieren

b) der Helfer tut nur so, als würde er ein Spielzeug verstecken. Der Hund wird geschickt und wenn er richtig sucht, wird er ins Sitz gepfiffen. Wenn der Hund richtig reagiert, Click & man wirft das Lieblingsspielzeug. So dass der Hund lernt “der Mensch hat, was ich will”.

Juli hatte noch nie vorher Dummyarbeit gemacht, aber trotzdem winselte sie schon beim Verstecken des ersten Dummies so à la “ich muss dringend dieses Dummy apportieren”. Sie entwickelt für alles extrem schnell einen “Zwang”.

Sie schoss dann hin und apportierte mir das Dummy (mit nur kleinem Umweg). Beim zweiten Mal (bei dem nichts versteckt war) suchte sie ausdauernd – aber sie stoppte trotzdem in der gleichen Sekunde auf den Pfiff. Potz Blitz, ich staunte.

Zwischen den Übungen ist sie immer sehr beschäftigt, sie buddelt nach Mäusen, schnüffelt rum, frisst Dreck etc.

Wenn sie merkt, dass es ums Arbeiten geht, tut sie immer so “man lasse mich jetzt dringend los, ich habe etwas zu erledigen!”. Dass sie total cool und fröhlich arbeiten würde, kenne ich bis jetzt vor allem vom Agilitytraining.

Verfasst von: pawsunited | Februar 18, 2009

Ich bin dann mal weg

Nach dem Hütewochenkurs konnte ich Juli im Wald viel besser kontrollieren. Auch wenn sie eine Spur hatte, konnte ich sie Sitz, Platz, Komm ausführen lassen (Belohnung dann jeweils: weiterschnüffeln). Ich hielt sie natürlich noch an der Leine, aber dachte, dass sei doch mal schon eine wesentliche Besserung.

Aber Juli sah das anscheinend anders. Letzte Woche liess ich die Schleppleine an einem Ort schleifen, an dem sie sonst sehr gut kontrollierbar war und an dem es kein Wild hat. Dort muss ihr aber ein Geruch in die Nase gekommen sein und weg war sie. Ich hätte sie erwürgen können, wenn sie in der Nähe gewesen wäre. Erst wartete ich und dann kletterte ich die Felsen hoch und ihr hinterher, was bei mir allerdings etwas länger dauerte als bei ihr… Vom kleinen A******** keine Spur mehr. Ich überlegte schon, wen man alles avisieren müsste, als sie gerade wieder um die Ecke raste. Sie wollte eigentlich noch weiter, liess sich aber da lustigerweise abrufen. Kleines Sch****vieh.

Verfasst von: pawsunited | Februar 18, 2009

Hüteseminar in Wileroltigen

In der letzten Januarwoche habe ich mit Juli eine Woche lang ein Hüteseminar bei Anton Marti in Wileroltigen besucht.

Einerseits hatte ich Sorge, dass sie vielleicht eine ganze Woche nicht durchstehen würde, andererseits dachte ich, dass es vielleicht auch mal gut wäre, wenn sie mal wirklich hüten könnte, bis sie nicht mehr kann.

Aber hätte ich mir ja schon denken können, dass es bei ihr keine Erscheinungen von “nicht mehr unbedingt wollen” gibt diesbezüglich;-)

Am Montagmorgen sollte man zuerst die Wochenziele bestimmen. Da Juli länger nicht mehr gehütet hatte wegen Gebärmuttervereiterung und später wegen dem Schnee und beim Training davor getan hatte wie total bekloppt, waren meine Ziele: den Hund von den Schafen wegnehmen können ohne die Hilfe der Schweizer Armee in Anspruch nehmen zu müssen und den Hund ins Platz legen können.

Zuerst hat Juli um den Roundpen herum geübt, was gut ging. Ab dann konnten wir auf dem grossen Feld mit den freien Schafen üben – diese Situation hatten wir zum ersten Mal und ich hatte etwas Bammel. Juli machte dann das meiste richtig und ich das meiste falsch, aber immerhin konnte ich sie bereits beim ersten Mal am Schluss problemlos von den Schafen abrufen:-).

Für mich komischerweise benahm sich Juli ganz anders als im Training im Wallis und bei den (wenigen) Trainings hier in unserer Gegend. Dort hatte sie (bis auf das letzte Mal) superweite Flanken gemacht und sich problemlos überall stoppen lassen.

Am Kurs benahm sie sich nun komplett anders, was mich irgendwie irritierte. Aber dadurch habe ich insgesamt wesentlich mehr gelernt.

Sie kreiste mit Vorliebe im Gegenuhrzeigersinn im Kreis um die Schafe herum und liess sich dann nicht mehr “umdrehen” und stoppen natürlich schon gar nicht. Wenn ich mich dann nervte und irgendetwas schrie, war sofort fertig und sie kreiste dann nur noch.

Das haben wir aber wirklich sehr schnell in den Griff bekommen dadurch, dass ich weniger am falschen Ort rumstand und dadurch dass ich leiser und klarer sprach.

So ging es eigentlich schon ab Dienstag recht gut. Auch das Platzmachen ging immer besser.

Insgesamt habe ich wirklich sehr viel gelernt und es war eine spannende und sehr unterhaltsame Woche.

Nun werde ich nach Möglichkeit wöchentlich mit Juli ins Training gehen.

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